Am Puls der Zeit

Wir kooperieren eng mit renommierten Universitäten und Forschungseinrichtungen zusammen, um Ihnen stets Erkenntnisse auf dem aktuellen Stand der Forschung bereitstellen zu können.

RESPOND - Resiliente soziotechnische Prozesse im industriellen Internet der Dinge

Respond Konzept

Ziel des Forschungsvorhabens RESPOND ist es, existierende Methoden und Werkzeuge zur Modellierung und Ausführung von Prozessen im Internet der Dinge in den zwei Dimensionen Generalisierung und Resilienz zu erweitern: Einerseits werden so IoT-fähige Geräte als Prozessressourcen unabhängig vom konkreten Anwendungsfall nutzbar. Andererseits können Systeme zur Laufzeit resilient auf Änderungen,Unsicherheiten und Fehler des räumlichen, zeitlichen und Interaktionskontexts reagieren.
IBIZ entwickelt im Konsortium geeignete Interaktions- und Präsentationsmodelle zur Unterstützung verschiedener Interaktionsmodalitäten. Auf Basis dieser Modelle sollen Adaptionsmodelle entwickelt werden, die eine Anpassung des User Interfaces an verschiedene Kontexte ermöglicht und Systemtransparenz zur Förderung der Selbstheilung unterstützt. Durch die im Projekt entwickelten Lösungen werden sozio-technische Produktionssysteme verlässlicher und flexibler. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zu einer stabilen Industrie 4.0 in Deutschland, die auf Änderungen und neue Herausforderung effektiv und effizient reagieren kann.

Industrie 4.0

Fertigungsassistenzsystem unter Verwendung Sozio-Cyber-physischer Produktionssysteme (CyProAssist)

In CYPROASSIST entwickeln wir gemeinsam mit 11 Verbundpartnern einen Lösungsbaukasten, der die Umsetzung und den Einsatz modularer Assistenzsysteme zur Anwendung in unterschiedlichsten Produktionsszenarien ermöglichen wird. Das entstehende Assistenzsystem FRIENDLY IMPROVER stellt den Menschen als kreativen Problemlöser in den Mittelpunkt der Fertigung und unterstützt ihn so, dass er seine kognitiven Fähigkeiten optimal in den Produktionsprozess einbringen kann. Das Vorhaben adressiert zudem zwei weitere Forschungsschwerpunkte: Mit der cyber-physischen Datenintegration und -analyse wird die informationstechnische Grundlage für das Fertigungsassistenzsystem FRIENDLY IMPROVER gelegt, und durch adaptive Bedien- und Schulungskonzepte wird die Mensch-Maschine-Schnittstelle neu gestaltet.
Im Konsortium bringt IBIZ Know-how aus den Bereichen Interaktion, Usability und Semantik ein, um ein ganzheitliches Bedienkonzept für den Endnutzer umzusetzen. Dazu werden adaptive Bedienkonzepte zur Unterstützung verschiedener Nutzerrollen und Nutzungskontexte aus dem Bereich der Produktion entwickelt.

Augmented Reality in Produktionsumgebungen

Gegenstand dieses Projektes war die Evaluierung, Konzeption und Entwicklung von Technologien, um Prozesse in Produktionsumgebungen ortsunabhängig durch eine visuelle Informationsbereitstellung zu unterstützen und zu verbessern.
Im Projekt hat Ibiz Know-how aus den Bereichen Interaktion, Usability und Semantik eingebracht, um ein ganzheitliches Bedienkonzept für den Endnutzer umzusetzen. Hierzu wurden Konzepte zur logischen und indirekten Ortung untersucht sowie typische Workflows der potenziellen Endnutzer betrachtet. Darauf aufbauend hat IBIZ im Hinblick auf die Workflows verschiedene Augmented Reality - Technologien im Bereich Hardware und Software analysiert und User-Interface-Konzepte erstellt.

 

 Dynamisches Agendaplanungssystem (Dynapsys)

Das Forschungsprojekt Dynapsys fokussiert die Unterstützung eines Fahrgasts bei der sicheren und bequemen Zielerreichung unter Nutzung des ÖPV. Dazu wird ein dynamisches Agendaplanungssystems entwickelt, um die bisher manuell durchgeführte individuelle Ablauf- und Fahrtenplanung weitestgehend zu automatisieren. Ein Hintergrundsystem mit Namen DynCloud stellt dem Anwender hierzu stets aktuell relevante Informationen über die mobile Applikation DynApp bereit (z.B. ÖPV-Angebote, Park & Ride uvm.). Mit dem Assistenzsystem soll ein Beitrag zu den langfristigen ÖPV-Zielen: Erhöhung der Wirtschaftlichkeit, Steigerung der Kundenzufriedenheit und Kundenbindung geleistet werden.
Im Konsortion übernahm IBIZ die Umsetzung einer auf Android-basierten Mobil-Applikation und die wissenschaftlich-technische Koordination.

Internet Protokoll basierte Kommunikation im öffentlichen Verkehr (IP-KOM-ÖV)

IP-KOM-ÖV ist ein Standardisierungs- und Forschungsprojekt, das vom Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) zusammen mit Industrie, Verkehrsunternehmen und Wissenschaft initiiert und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wurde. In diesem Projekt wurden neben standardisierten, auf Internet Protokollen (IP) basierende Kommunikationsdienste (KOM) für den Öffentlichen Verkehr (ÖV) Modelle und Kommunikationsdienste für mobile Endgeräte von Fahrgästen entwickelt. Mittels der in IP-KOM-ÖV definierten Schnittstellen und Architekturen kann der Zugang zu Fahrgastinformationen nachhaltig verbessert werden.
Im Projekt übernahm IBIZ die Usability-Begleitung für die Analyse und den Demonstrator sowie die mediale Unterstützung im Feldtest.